Der Bachlauf am Waldrand

Zwei Wochen ging wieder fast gar nichts, außer ab und an mal etwas Brainstorming. Annina hat etwas an ihrer Mauer gekratzt, Pascal hat die Wassermühle fertig gemacht, der einzige der überhaupt nichts auf die Reihe gebracht hat, war mal wieder Papa. Nun dafür haben wir dieses Wochenende alle wieder reingeklotzt. Annina hat ihre Mauer fertig gemacht, ich habe den „großen Felsen“ zusammen geleimt und die Entwürfe für den Bachlauf geklebt.

In der ersten Vision war die Brücke, für die ich ja einen Platz finden musste, viel zu weit hinten, der Wasserfall hätte genau drauf geplätschert, was ja nicht sein konnte. Also habe ich die Brücke etwas nach vorne gesetzt, kommt auch im Gesamtbild besser. Meine Kinder hatten mal wieder überhaupt keinen Plan was der Papa da will. Aber mitmachen wollten sie trotzdem.

Es hieß nun also aus der Vision einen Uniflottabdruck zu machen und genau das haben wir in Angriff genommen.

An der Technik habe ich nichts verändert, im Prinzip ist ein Bach nichts anderes als eine Geröllhalde durch die Wasser fließt.  Am Ende muss das Wasser des Baches in einem Loch verschwinden welches sich als echtes Wasser in der Rinne der Wassermühle wiederfindet. Rundherum ist es wie immer steinig und schroff.
Brösel für die Ausgestaltung des Bachlaufs hatte ich zwischenzeitlich so viele, dass ich mir sogar schöne aussuchen konnte. Dir Brücke war zwischenzeitlich in Folie verpackt eingebaut, musste aber gleich wieder raus, damit sie mir nicht festklebt.

Nach dem Spachteln und mit dem Pinsel für die Struktur abtupfen, war wieder das Pinseln dran. Im Bach etwas grün welches durch das Wasser schimmern soll, ansonsten ocker bzw. braun und grau, sehr flüssig verteilt und gewartet wie es trocken aussieht. Hier im Bild für meinen Geschmack noch etwas zu braun, was sich aber korrigieren lässt.

 

Hier der Ausschnitt vor der Brücke, zu dem Zeitpunkt noch ohne Wasser. Im Bachbett überdimensional viele Steine in verschiedenen Größen und Formen. Der Einbau der Brücke ist so gemacht, dass sie rechts durch eine in den Felsen gehauene Schlucht die Platte verlässt und auf der linken Seite in unseren kleinen Wald führt.

 

Der Waldboden wurde planiert, braun grundiert und dann mit Busch Nadelwaldboden bestreut.

Hier ging es nun Schlag auf Schlag, beide Kinder haben mit geholfen, so dass Papa nur noch von einem „Papa ich brauch mehr Spachtel“ zu Papa ich bin fertig, was soll ich nun machen gerannt ist. Mein Sohn hat den großen Felsen und den Waldboden gespachtelt, meine Tochter war damit beschäftigt ihre Mauer für die Tunneleinfahrt fertig zu bekommen. Unter dem Waldboden habe ich 10mm Styropor Platten ausgelegt, damit wir später die Bäume vernünftig „eingraben“ können. Die beiden Plastiktannen werden natürlich wieder verschwinden, für den Moment stellen sie den Wald dar. Den Waldweg hat Pascal auch schon sehr hübsch hin bekommen. Nun warten wir noch gespannt auf das Ergebnis wenn aus dem weissen Noch Wassereffekt eine klare Wasserfläche geworden ist. Das Zeug ist übrigens so zähflüssig, das kann man glatt an eine Wand kleben.

 

Das Ergebnis mit Noch Wassereffekt war, rausreissen. Hier habe ich definitiv das falsche Produkt verwendet. Der Wassereffekt darf auf gar keinen Fall so eingearbeitet werden, sondern ist, wie es der Name eigentlich schon aussagt, ausschliesslich für Effekte, also Wellen, Gischt, Wasserfälle und ähnliches zu Verwenden.  Wenn ich den Untergrund wieder restauriert habe, werde ich den Bach von neuem Angehen, dank freundlicher Unterstützung der Firma Noch diesmal so wie vorgesehen.

Ein Gedanke zu „Der Bachlauf am Waldrand

  1. Unglaublich. und die ganze Familie ist am Werk beteiligt. Wenn ich zurückschaue, erblasse ich vor Neid. Was ihr alles fertig bringt. Und eure Ideen. Das ist nicht nur Bastel-Handarbeit. Da sehe ich rauchende Hirne.

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