Entladestation

Die Entladestation musste natürlich auch sein und, man glaubt es kaum, nachdem hier keine bewegliche Mechanik mit im Spiel ist, hat die auch gleich funktioniert.

Schon vor langer Zeit hatte ich die passenden Wagen mit Endladefunktion in der Bucht gefunden. Trotz eines relativ happigen Preises konnte ich nicht widerstehen und hab mir damals zwei Stück des Models 5525 gesichert.

Fleischmann 5525

Fleischmann 5525

Dieser Wagen kann mit einer relativ einfachen Rampe im vorbeifahren geöffnet werden. Die Schüttgutauslässe sind recht gross, so dass auch was raus geht. Entladen wird nicht etwa, wie man auf dem Bild erwarten würde seitlich, sondern nach unten. Das macht das Leben deutlich einfacher.

Die passende Entladestation war auch schnell gefunden:

Das Ding hatte allerdings einen riesigen Nachteil, Vollplastik und damit Sackgasse.  Einmal mit der Lok drauf gefahren, geht diese nur von Hand wieder runter. Das konnte es nicht sein, also habe ich mir was ausgedacht in das ich echte Gleise reinlegen konnte. Aber auch hier bin ich auf der Fräsmaschine gescheitert. Wenn das halbwegs brauchbar aussehen sollte, waren die Stege so fein, dass es mir diese beim Fräsen jedesmal zerrissen hat.

Der 3D Drucker hat mir nun aber auch dieses Problem gelöst. Hier sind diese Strukturen unproblematische. Eine Stegstärke von 1.5 x 1mm geht problemlos.

So ist nun diese Version der Entladestation entstanden:

Die Rampe sorgt für das Öffnen der Klappen, das Gleis, welches den meisten Schwellen beraubt werden muss, wird in der Mitte nochmal gestützt. Damit müsste das alles ganz gut funktionieren.

Die Unterseite ist breit genug, so dass ich danach den Schneckentransport anschliessen kann. Das Einzige was ich mir noch überlege ist, ob ich eventuell eine Doppelrampe daraus mache. Aber erstmal werden wir versuchen, ob wir den Wagen mit Stop, Go, Stopp, Go auch leer bekommen.

Anfang und Ende der Kette wären nun also mehrheitlich funktional, jetzt geht es an die Schneckenförderer.

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