Einbau Tunnelportal

Leider haben wir grade etwas viele andere Aktivitäten, so geht es nur langsam voran. Dennoch ich habe mich mit meinen Kindern dran gemacht den Berg zu gipsen.

Als erstes haben wir mit Fliegengitter die Spanten abgedeckt. Das funktioniert eigentlich recht gut, an allen wichtigen Punkten wird das Gitter mit Heißkleber fixiert. Eine Schmiererei ist es alle mal, ob nun mit oder ohne Handschuhe. Ich hab es ohne gemacht und bin ohne schwere Verbrennungen davon gekommen. An den Ecken sieht man auch die Felsen welche ich mit Styrodur ausgeschnitten habe.

Nach dem der Heißkleber fest war, durften meine beiden Nachwuchsbastler gipsen. Dazu haben wir handelsübliche Gipsrollen, die auch für Arme, Beine und ähnliches zum Einsatz kommen verwendet. Nach zwei lagen Gips hatten wir endlich das lang ersehnte dunkle Loch, in das die Loks einfahren durften.

Der Trick beim Basteln mit  7 Jährigen ist, das alles immer laufen muss. Auch wenn der Gips noch nass ist: „jetzt müssen wir erst mal testen ob Carl da durch kommt!“ Carl ist erwartungsgemäß tatsächlich da durchgekommen. auch wenn wir bei der Probefahrt feststellen mussten, dass wir bei der ganzen kleberei und gipserei den Berg nach hinten geschoben haben.

Als nächstes mussten die Felsen von ihrem schweinchen rosa befreit werden. Also wieder spachteln.

Nach der Grundierung habe ich zerbröckelte Reste aus der Gipsschale als Geröll über die frisch gespachtelten Stellen gestreut. Das gibt dem Ganzen den wirklich echten touch. Ich kann nur jedem empfehlen die Gipsresten zu zertrümmern und nach „Körnung“ sortiert aufzubewahren. Grössere Blöcke werden mit dem 2Kg Hammer klein gemacht, das gibt genau das was in der Natur auch anfällt.

Nun muss das Ganze eingefärbt werden.

Wie man das macht findet man zu hauf auf Youtube. Welche der vielen Varianten man her nimmt bleibt jedem selbst überlassen. Ich auf jeden Fall bleibe bei der stark verdünnten Farbe, nur so bleiben die Strukturen wirklich erhalten. An bestimmen Stellen wird man sehen, wo ich mit dicker Farbe dazwischen gepfuscht habe, was sich leider nicht mehr rückgängig machen lässt.

Zuerst zu grau, dann zu schwarz, man kann ja zum Glück drüber malen, was ich auch öfter machen musste.

Zum Schluss ist aber etwas dabei herausgekommen, mit dem ich gut leben kann. Die extreme Detailtiefe beim Geröll lenkt von den Ungereimtheiten bei der Farbgebung ab. Insgesamt hat sich ein recht stimmigen Bild ergeben. Das Portal ist auch mit kleineren Schrammen ganz gut über die Runden gekommen, hier und da werde ich noch etwas nach pinseln müssen, aber es hätte schlimmer kommen können.

Endlich darf Carl in einen richtigen, dunklen Tunnel einfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.