Woran es grade hängt….

Ja richtig, wir haben Stillstand auf der Anlage, der Papa hat sich mit der Fördertechnik etwas übernommen.
Die Förderschnecke aus POM ist nicht wirklich gelungen, weil das Zeug für eine Länge von 30cm  einfach zu weich ist. Trotz Lünette habe ich es nicht geschafft die Spirale sauber zentrisch hinzubekommen.
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Der Block in dem das Gestein aufgefangen wird um mit der Förderschnecke nach oben zu kommen ist auch nicht durchdacht gewesen. Zwar wäre es prinzipiell richtig gewesen, aber da ich versucht habe alles aus einem Stück zu fräsen, kann ich es nun nicht mehr vernünftig spannen um das Kugellager einzubringen. Prinzipiell würde das schon gehen, wenn es auf dem Planeten einen 19er Fräser geben würde, sowas gibt es aber leider nicht.

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Der Motor war/ist ohne Kugellager zu schwach um die Spindel zu drehen, das könnte man mit einer stärkeren Motor oder einem Getriebe lösen, beides braucht aber Zeit und bedeutet Aufwand.

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Im Prinzip sieht es zusammengebaut gar nicht so schlecht aus, nur funktionieren tut es halt leider (noch) nicht.

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Es ist schon ein ziemliches Stück an Höhe die es zu überwinden gilt. Wenn das aber erstmal geschafft ist, sollte der Rest nicht mehr sonderlich schwierig sein.

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Ich werde den Einteiler also wegschmeißen und einen n-Teiler draus machen bei dem nur der Zusammenbau nicht rechtwinklig erfolgt. Damit müsste ich meine Fertigungsprobleme in den Griff bekommen.  Die Förderschnecke werde ich vermutlich aus Messing nochmal bauen, aber auch hier habe ich noch so ein paar Dinge die nicht auf gehen. Vermutlich muss ich die Lünette umbauen, damit ich nicht nur auf einem Steg Gegendruck habe sondern auf mehreren.

2 Gedanken zu „Woran es grade hängt….

  1. Sehr geehrter Herr Lechner

    Eher per Zufall bin ich auf Ihre Website gestossen. Auch die Fotos der gebauten Förderschnecke habe ich mir bei dieser Gelegenheit angesehen. Hierzu ein paar wenige Anregungen. Langsam drehende Förderschnecken funktionieren bis zu einem Neigungswinkel von 20°, dabei soll das Schüttgut immer in der unteren Hälfte des Rohres liegen bleiben, und so durch die Schnecke nach oben geschoben werden. Steile Förderschnecken erfordern eine hohe Drehzahl, damit das zu fördernde Gut durch die Fliehkraft an der Rohrwand haftet. Dreht das Schüttgut selbst mit der Schnecke, ergibt sich keine Transportwirkung. Die Oberfläche der Förderschnecke soll generell möglichst glatt sein. Als Schüttgut für die Modellbahn eignet sich das damals von Fleischmann verwendete Material sehr gut (Quinoa Körner).

    Gruss

    Fritz

    • Danke für die Hinweise, ich hab mir zu dem Thema auch schon den Vesuv in Gerrits Tagebuch angesehen. Bei mir wird es wohl mehr ein Bohrer werden den ich mit ausreichend Drehzahl und vorallem genügend Material im unteren Zwischenbehälter ausstatten muss.

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